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Glaube - Leben - Popkultur

Aschermittwoch

Quelle: www.pixelio.deAschermittwoch. Sorry. Momentan gerade kein Bezug. Staub. Vielleicht Vergänglichkeit. Ja, schon. Manchmal. Heute anders als gestern. Nicht länger im heldenhaften, unsterblichen Sinne. Mehr mit Bedacht. Ausgelöst durch schwächelnde Eltern und Herzschrittmacher. Und die eigenen Kinder. Stürze, Schreie, Krankenhausaufenthalt. Entsetzen. Bei klein und größer. Wo bleibst Du. Glaube. Doch Freund Alltag verscheucht mit seiner Routine aufkommende Fragezeichen und drängt schwaches Vertrauen fast ins Vergessen. Dann denke ich klassisch an Verzicht von Snickers und alkoholfreiem Bier.

Und mir fällt wieder ein Text in die Gedanken: „Ist das ein Fasten, wie ich es liebe, ist das ein richtiger Bußtag, wenn man den Kopf neigt wie ein Schilfrohr und sich in Sack und Asche bettet?… Das ist ein Fasten, wie ich es liebe, Stricke des Jochs entfernen, Gefolterte freilassen, jedes Joch zerbrechen, dein Brot an die Hungrigen austeilen, Arme, die kein Obdach haben, aufnehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn bekleiden und deinen Bruder nicht im Stich lassen.“ (von Jesaja 58,5-7) Das wär’s. 40 Tage Verzicht auf mich. Smalltalk mit dem Besoffenen von der Tanke. Vielleicht ein Lachen zu zweit. Oder „Mensch ärgere Dich nicht“ mit einer Alten im Dorf. Ohne zu mogeln. Vielleicht mal den Ratschlag der Mutter im Tagtraum als Ritterschlag entgegennehmen. Ohne Seufzer. Und Kämpfen aus Angst mutig entgegentreten. Sympathische Anfänge wären das.

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