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Glaube - Leben - Popkultur

Ist das Leben nicht schön?

Manchmal frage ich mich, wie ich die Kraft aufwende täglich aufzustehen und einen Fuß vor die Tür setzen kann, bei all dem was uns in den Medien tagtäglich um die Augen und Ohren weht.

Frankreich fürchtet Unruhen

Im Sudan werden Botschaften angegriffen

Wieder Randale bei Fußballspiel

Facebook als Datenklaumaschine

Benzinpreise auf Rekordniveau

Ein Räuber bestiehlt in Schweden einen Mann der auf die U-Bahn Gleise gefallen ist und lässt ihn liegen

Wenn man mal genau darauf achtet, fällt einem schon irgendwie auf, dass das Prinzip von Fernsehen und Printmedien mit dem Medium  Angst sehr oft zusammenfällt. Scheinbar sind wir als Gesellschaft so erzogen, dass sich solche Schlagzeilen besser verkaufen als “harmonische” Versionen oder es gibt zu wenig Schönes und das schon etwas längere Zeit. In zwischenmenschlichen Gesprächen drückt sich dies auch immer mehr aus, so bestimmen pessimistische Untertöne und Daueraufreger die Gesprächsthemen.

Ist alles schlecht und wird alles mal besser? Sollte darin allein das Prinzip christlicher Hoffnung liegen, das alles nur irgendwie durchzustehen und am Ende auf Besserung hoffen? Das genügt mir nicht!

Und irgendwie finde ich doch immer diese Kleinigkeiten, die mich daran glauben lassen, dass es auch jetzt schon gut ist und besser werden kann.

In der Bahn kommt ein 8-jähriges Mädchen mit “Schwarzfahren” durch, weil sie als einzige scheinbar wirklich ihre Monatskarte vergessen hat. Der Schaffner hat ein Nachsehen

Auf Initiative von Bill Gates und Warren Buffet entschließen sich immer mehr Milliardäre zur Spende eines Großteils ihres Vermögens

Der Mini-Job soll aufgestockt werden

Und als ich nach weiteren Schlagzeilen gesucht habe, fand ich diese Seite, die meine Ansichten teilt und etwas unternimmt

http://www.gute-nachrichten.com.de/

Ich denke es ist unsere Pflicht, mehr gute Nachrichten zu erzeugen und mehr von den schönen Dingen des Lebens zu erzählen. Gerade für uns Christen dreht es sich im Kern um die Weitergabe des Evangeliums, der Frohen Botschaft. Wir erzählen von den Wundern Jesu und seinen barmherzigen Taten und nicht vom “Skandal im Tempel – Rowdy bricht Sabbatgebot”. Wir glauben an Tod und Auferstehung

Jesu und stellen dies in den Mittelpunkt, das Kreuz bringt Erlösung – die Erzählung legt nicht den Fokus auf die grausamen Taten der Römer, sie gehören dazu sind aber nicht Mittelpunkt der Erzählung.

Die Botschaft ist immer eine positive und wir sollten uns vielleicht auch angewöhnen, dass Gute einer Story in den Mittelpunkt zu stellen. In Schweden fiel ein betrunkener Mann auf die Gleise. Obwohl ihm keiner half, überlebte er wie durch ein Wunder…

 

P.S. Als Online-Magazin, das sich auch über Facebook verbreitet, bin ich mir der Reichweite des Einflusses von facebook und meinen Daten zwar bewusst, aber solange ich noch Werbung für Bayern München vorgeschlagen bekomme, können die mit meinen Daten noch nicht viel anfangen :-)

 

 

Manuel Rawer

Manuel Rawer ist Religionslehrer an der Berufsbildenden Schule in Bernkastel-Kues. Trotz eines Leben als bekennender Serienjunkie und Sport-TV-Anhänger, versucht er möglichst viel in der ganzen Welt herumzukommen und Manna-Momente zu erleben!

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