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Obama in Berlin – Eine Motivationsrede?

2923799868_591d021d06_o-original_156558_by-stefan_kloo_piqs_deHeute war es soweit: US-Präsident Barack Obama hielt vor dem Brandenburger Tor seine Rede während seines Staatsbesuchs in Deutschland.

Mit einem kleinen Rundumschlag – so die Politexperten im Fernsehen – sprach er viele Themen an, ob er wollte oder nicht. Globale Erwärmung oder Datensicherheit waren genauso präsent wie Abrüstung und Friedenssicherung.

Die Rede an sich mag man positiv oder negativ bewerten, je nach Einstellung und politischem Denken. Mich haben an der Rede zwei Sätze aufhören lassen. Da Obama an diesem historischen Ort sprach, stellte sich ja auch die Frage, ob er quasi in die Fußstapfen von Kennedy treten würde oder nicht. Bindet er die Berliner Mauer, die Trennung von Ost- und Westdeutschland und das Schicksal der Menschen, die darunter litten mit ein? Wird es ein billiger Abklatsch der bereits monumentalen Szene oder lässt er aus?

Ich finde er hat es ziemlich gut gelöst. Mit den historischen Ereignissen verband er die heutige Situation, nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt.

Er sagte: Keine Mauer kann dem Drang nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit standhalten!“

Für diesen Frieden und diese Freiheit müssen wir uns einsetzen.

„Solange es Mauern in den Herzen gibt, müssen wir uns mehr anstrengen, um diese Mauern einzureißen“ so Obama.

Ein gelungener Satz, so finde ich, der uns allen als Motivation dienen kann, die Welt zu verbessern und Mauern einzureißen!

Welchen Teil Obama dazu beiträgt bleibt offen bzw. abzuwarten. Welchen Teil wir dazu beitragen können und wollen auch. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht nur warme  Worte an einem heißen Sommertag bleiben.

Manuel Rawer

Manuel Rawer ist Religionslehrer an der Berufsbildenden Schule in Bernkastel-Kues. Trotz eines Leben als bekennender Serienjunkie und Sport-TV-Anhänger, versucht er möglichst viel in der ganzen Welt herumzukommen und Manna-Momente zu erleben!

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1 Kommentar

  1. Die Entscheidung zwischen Sicherheit und Idealen lassen wir uns auf keinen Fall aufzwingen.
    Barack Obama, Präsident der USA

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