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Glaube - Leben - Popkultur

Basketball und beten

Basketball

Das gehört zur Halbzeitshow jedes halbwegs professionellen Basketballspiels: Ein Zuschauer bekommt diese eine Chance, ziemlich viel Geld zu gewinnen. Dafür muss er allerdings den Ball im Korb versenken. Von der Mittellinie. Und er hat nur einen Versuch. Die meisten Leute werfen den Ball von der Mittellinie aus nicht mal in die Nähe des Korbs, und trotzdem kommt es manchmal tatsächlich vor, dass jemand trifft. Ein ’lucky shot’, ein Glückstreffer. Nur wer regelmäßig solche Würfe trainiert, erhöht die Wahrscheinlichkeit, aber selbst Profis erreichen keine 100%.
Das ist beim Basketball nicht anders als beim Beten. Beten muss man auch trainieren, wenn man die Erfolgsquote steigern will. Es gibt Tage, da gelingt es mir überhaupt nicht. Ich sitze da, ich versuche still zu werden, mich zu konzentrieren, zu Gott zu sprechen. Aber es klappt nicht. Ich bleibe oberflächlich. Und von Gott merke ich nichts. Beim Basketball würden sie sagen: Mein Wurf fällt heute einfach nicht.
Je regelmäßiger ich mir Zeit für das Training nehme, mir eine bestimmte Zeit fürs Beten reserviere, umso besser wird meine Trefferquote. Plötzlich gibt es Tage, an denen ich fast automatisch alles um mich herum ausblenden kann. Ich kann Gott danken, ich kann ihn bitten, um das, was mich gerade bewegt und ich kann hören, was er mir zu sagen hat. Trotzdem ist auch dann nicht jeder Wurf ein Treffer – aber die Wahrscheinlichkeit steigt enorm.

Christian Schröder

Christian ist Gründer von Manna und liebt gute Geschichten und beide Sorten Football. Seit 2013 ist er geistlicher Leiter von kafarna:um, einer Hauskirche für Jugendliche und junge Erwachsene in Aachen.

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