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Glaube - Leben - Popkultur

Tick, tack und tack und tick

Mr. Nico/photocase.com

Mr. Nico/photocase.com

So viele Uhren scheinen überall ein Tick und Tackkonzert aufzuführen. Manche Menschen fühlen sich wie die Gegner der spanischen Nationalmannschaft: staunende Zuschauer des ticky tacky ohne echte Chance auf Zugriff. Das verursacht Dauerstress. Und dann rappelt es in der Kiste. Ausgeschieden und raus. Die Fastenzeit eignet sich doch prima, den Ball mal flach zu halten und von der Überholspur auf den Standstreifen rauszufahren.

Die Fastenzeit. Da gibt’s bei mir die Klassiker des Verzichts: Süßes, Prozentiges und neuerdings auch Digitales. Mein fünfjähriger Sohn hat mein traditionelles Spektrum mit einer Kostbarkeiten mitten aus dem Leben erweitert. Auf sein “Papa, kannst du mal…” folgt mein  automatisiertes “gleich”. Er schaut mich an. Und dann haut er mir genau das um die Ohren: “Weißt Du was, wir fasten das Wort gleich.” Fünf Jahre. Mein offener Mund geht in ein breites Grinsen über. Wir lachen uns kaputt. Ein toller Bursche.

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1 Kommentar

  1. Ein toller Vorschlag, – ich wollte schon weiterscrollen und sagen “Les ich gleich!”
    Ja, würde meinen Söhnen auch Spaß machen. Aber würde das auch umgekehrt gelten? Z.B. wenn ich sage, kannst du mal bitte deine Schuhe aus dem Weg räumen? Ich glaube, beide Seiten hätten Spaß daran! ;-)

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