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Glaube - Leben - Popkultur

Mein Chef. Dein Chef. Jeder hat einen.

eelarson - fotolia.com

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Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr. Firmlinge besteigen im Standby Modus den Kleinbus. Ich am Steuer, daneben zwei Jungs. Ich zünde und ab. “Wie heißt ihr zwei?”, so mein Gesprächseinstieg. “Oliver”. “Und du?”. “Chef”. Na prima. Das können ja lustige 62 Minuten werden.  Die Unterhaltung dümpelt vor sich hin, mehr als ein paar Wortfetzen gehen nicht. Ich konzentriere mich auf die Straße und stelle das Radio lauter. Chef lümmelt sich in seiner Ecke. Ja, der Name scheint zu seinem Gehabe zu passen, denke ich mir und speichere möglichst gelassen meinen Eindruck. Acht Stunden später. Es war ein gelungener Tag. Kurz vor der Abfahrt. Um unseren Kleinbus drängeln sich die Jungs. Chef huscht durch mein Blickfeld. Typisch, will sich bestimmt vordrängeln. “Jeff, kommst du neben mich?”. In meinem Hirn regt sich irgendetwas. Scheiße. Gratulation Herr hirnloser Hornochse. Die Rückfahrt läuft entspannt. Die Jungs erzählen munter und Jeff ist ein sympathischer Kerl.

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